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Der kranke Koi

Der kranke Koi

Artikel-Nr.: 24.07.2018
Bakterielle Probleme- 1. Teil

Beschreibung

Bakterielle Probleme bei Koi sind gar nicht so selten wie man denkt. Nur wie kommen sie in den Teich bzw auf den Koi? Wann und warum wird ein davon befallen obwohl andere keine Anzeichen zeigen? 

Nun, das kann nur zwei verschiedene Ursachen und Gründe haben: 

1.) Durch zusetzen neuer Koi direkt in den Teich. Ohne gute Quarantäne ist das Riskio deutlich höher das hier was "passiert".

2.) Koi deren Immunsystem angeschlagen ist, sind für die "bösen" Bakterien empfindlicher als diejenigen die top- Fit sind.

Wie erkennt man nun ein beginnendes bakterielles Problem?

Sie können sich ganz unterschiedlich zu erkennen geben: Hautentzündungen  führen zu einer Trübung und Rötung der Haut, Kiemenentzündungen zu Appetitlosigkeit und Scheuern, bzw, Springen und die sogenannte Lochkrankheit zu Schuppentaschenentzündungen bis hin zu flächigem Verlust der Schleimhaut und Unterhaut bis auf die Muskulatur. 

Bakterien sind im Teich überall, vor allem die Aeromonas und Pseudomonas Bakterien. Sie sind vor allem dann gefährlich, wenn sie viel Nahrung finden und Sauerstoffmangel im Teich auftritt. Im Gegensatz zu den Filterbakterien sind die „bösen“ Aeromonaden überhaupt nicht zwingend auf Sauerstoff für ihr Überleben angewiesen.

Viel Futter, hohe Wassertemperaturen und hohe pH-Werte sind zudem Belastungen für die Wasserqualität und Koikiemen. Alle Gegenmassnahmen umfassen daher die Verbesserung der Keimzahl im Wasser, Reduzierung der Futtermengen und regelmäßige großzügige Teilwasserwechsel. Verbesserung der Filterleistung ist dabei natürlich auch ein Thema.

Im Teil 2 wird die Behandlung der Fische das Thema sei.