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Koi jetzt gut beobachten

06.04.2020
Gerade nach dem Winter besonders wichtig

Beschreibung

Endlich wird es wieder wärmer und der Frühling lässt uns Koi und Teich wieder geniessen. Aber vorsicht: Gerade nach dem Winter sollte man den Bestand ganz genau inspizieren. Viele Koi zeigen es deutlich an, wenn es ihnen nicht gut geht. Deshalb heisst es ganz genau hinschauen.
 
Auch wenn es kein wirklich harter Winter war, werden einige Koi geschwächt aus der Zeit mit kaltem Wasser und wenig Futter zurückkehren.
Und selbst wenn es nicht immer gleich das Schlimmste, das so genannte Energiemangelsyndrom sein muss, so gibt es doch in fast jedem Bestand Koi die entweder äußerlich sichtbare Veränderungen zeigen oder durch ein sonderbares Verhalten auf sich aufmerksam machen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nun den Bestand sehr genau zu inspizieren um den Koi noch in einer Phase helfen zu können, in der man ihnen noch helfen kann. Hier nun einige Anzeichen bei denen Ihr sehr aufmerksam werden sollten:
 
Futterverweigerung: Ein gesunder, fitter Koi freut sich über die in vielen Regionen bereits auf über 10°C gestiegenen Wassertemperaturen. Der täglichen Fütterung gegenüber zeigt er sich interessiert und frisst mit - wenn auch verhalten. Koi die sich absondern und kein Interesse am Futter zeigen, tragen definitiv ein Problem mit sich herum. Beobachtet Eure Koi für einige Tage. Ändert sich das Verhalten nicht, so solltet Ihr schnellstmöglich einen Koitierarzt hinzuziehen oder den Koi in eine separate Quarantäne umziehen.
 
Gerötete Koi: Sind Koi durchgängig rot gefärbt, so kommt dies meist von einer Entzündung der Haut. Und Entzündungen gehen in der Regel immer mit einem schlechten Immunsystem einher. Solange ein davon betroffener Koi noch frisst und auch sonst normales Verhalten zeigt, so könnt Ihr noch abwarten. Allerdings nur dann, wenn abzusehen ist, dass die Temperaturen weiter steigen. Nimmt die Rötung jedoch zu, so solltet Ihr ebenfalls einen Tierarzt konsultieren. Für die Hautrötung kann aber auch Parasitenbefall ursächlich sein. Ein Abstrich der Schleimhaut bringt hier klarheit.
 
Verschleimte Koi: Fast häufiger als gerötete Koi sind im Winter/Frühjahr Koi mit einem dicken weißen Schleimüberzug. Auch wenn dies meist weniger schlimm aussieht als eine Rötung, so ist die Ursache in vielen Fällen dieselbe: Ein nicht ausreichend funktionierendes Immunsystem. Auch in diesem Fall gilt: Frisst der Koi noch und sind weiter steigende Temperaturen in Sicht, so kann noch gewartet werden. Frisst er nicht mehr und können die Temperaturen im Teich nicht gehalten werden, so wird ein Termin am Teich mit dem Koidoc notwendig. 
 
Neben den drei beschriebenen Anzeichen die auf geschwächte Koi hindeuten, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer. Aus diesem Grund ist es nun wichtig bei der Fütterung nicht nur den vorwitzigen gesunden Koi die Aufmerksamkeit zu schenken, sondern vielmehr nach Koi Ausschau zu halten die sich nicht ganz so wohl fühlen.
Und bitte denkt daran rechtzeitig einen Termin zum Frühjahrscheck mit Eurem Koidoc zu vereinbaren.