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Kranke Koi erkennen

04.08.2020
Teil 2

Beschreibung

SYMPTOME

Die meisten Koiliebhaber erkennen schnell, wenn es einem ihrer Tiere nicht gut geht. Schwieriger ist es aber einzuschätzen, bei welchen Symptomen Ihr als Besitzer noch abwarten können und wann Ihr schnellst möglich Hilfe bei einen Koidoc suchen sollten.

Man kann vereinfacht zwischen einer Krankheit bei einem einzelnen Tier und einem Krankheitsausbruch bei mehreren Tieren oder sogar des gesamten Bestandes unterscheiden. In der Regel zeigen im Krankheitsfall mehrere Tiere eines Bestandes ein auffällig krankes Verhalten. Da unsere Koi in einem deutlich begrenzten Wasservolumen leben können sich Krankheiten, wie Parasiten, Bakterien und Viren nämlich recht schnell ausbreiten.

Fällt Euch ein kranker Koi im Teich auf, so solltet Ihr daher immer auch den ganzen Bestand gut beobachten und Veränderungen auch bei den anderen Koi gut im Auge behalten

Atmung

Steht ein Koi in leichter Schräglage mit Kopf nach unten im Wasser oder vermehrt am Wassereinlauf solltet Ihr an einen möglichen Sauerstoffmangel (Wasser, Organismus) denken. Meist zeigen die Tiere dann zusätzlich eine deutlich erhöhte Atemfrequenz.

Vereinfacht hat entweder ihr Teichwasser einen zu niedrigen Sauerstoffgehalt oder das Atmungsorgan (Kiemen) der Fische kann seine Funktion nur teilweise ausüben. Daher sollte bei diesem Symptom immer zuerst den Sauerstoffgehalt im Teichwasser kontrolliert werden. Probleme an den Kiemen können sehr viele verschiedene Ursachen haben (Viren, Parasiten, Bakterien, Stoffwechselprobleme, Toxine, Ammonium, Nitrit...).

Symptome des Atmungsorgans sind immer sehr ernst zu nehmen. Wenn sie selbst daher nach Kontrolle der Wasserwerte nicht weiter wissen sollten sie einen fachkundigen Tierarzt kontaktieren.

Im nächsten Teil erfahrt Ihr mehr über Verhaltensänderungen bei unseren Koi und Krankheiten auf der Haut.