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Schuppensträube Teil 2

28.10.2020
Symptome erkennen und behandeln

Beschreibung

Wenn sich die Schuppen beim Koi abstellen handelt es um das Symptom das man allgemein als „Schuppensträube“ bezeichnet. Meist passiert dies, wenn Störungen der Nierenfunktion vorliegen. Die Niere kann die eingedrungene Flüssigkeit (teichwasser) nicht oder nicht schnell genug ausscheiden. Es kommt in der Folge zu Flüssigkeitseinlagerungen in die Schuppentaschen des Koi. Auch im Bauchraum kann dann Flüssigkeit eingelagert werden. Die Ursachen für dieses Krankheitsbild können sehr vielfältig sein. Es ist daher beim Auftreten dieses Symptoms unbedingt zu raten einen Tierarzt um Hilfe zu bitten. Und das möglichst rasch nachdem man das Krankheitsbild bei seinem Koi entdeckt hat. 

Meist werden Salzbäder sind zur Entlastung der Osmosesituation  empfohlen. Diese mindern den "Druck", unterstützt die Nierenfunktion und hilft dem Koi Wasser auszuscheiden.

 

Was sind die Ursachen für die Schuppensträube?

 1) Nierendegeneration

Darunter versteht man im Wesentlichen im Medizinischen die Rückbildung oder den Zerfall des Nierengewebes. Dieses Krankheitsbild kann beispielsweise durch unsachgemäße Medikamentenanwendung entstehen oder aber erblich bedingt sein.

 2) Bakterielle Ursachen

Wenn es zu einer Besiedelung der Niere mit Bakterien kommt, führt dies meist sehr schnell zum Symptom „Schuppensträube“. Eine Überschwemmung der inneren Organe mit Bakterien führt nicht selten innerhalb weniger Tage zum Tod des Koi. Hier ist schnelles Handeln und Hilfe angesagt

 3) Energiemangel 

Ein Mangel an Energie die dem Koi zur Verfügung steht kann ebenfalls eine Ursache für Störungen der Nierenfunktion sein. Schuppensträube durch Energiemangel wird häufig gegen Ende des Winters beobachtet, wenn die Energiereserven bereits aufgebraucht sind. Dies ist meist der Fall wenn Koi schlecht konditioniert in den Winter gehen, im Winter nicht gefüttert werden und unpassendes Koifutter gefüttert wurde.

 4) Endstadium Krankheit (z.B. Tumor)

Alle Erkrankungen die zu einer Schwächung des Tieres führen oder sogar eine Funktionsstörung der Niere zur Folge haben, können zum Symptom der „Schuppensträube“ führen.

Ob eine tumoröse Erkrankung vorliegt kann nur der Tierarzt nach einer eingehenden Untersuchung des Koi feststellen.